Medien: DDR-Opfer-Hilfe fordert Einstellung der "SOKO Leipzig"
DIE ZEIT, 20.02.2013
Berlin (dpa) - Das ZDF will die Krimiserie «Soko Leipzig» trotz Stasi-Vorwürfen gegen Hauptdarsteller Andreas Schmidt-Schaller fortführen. Der SED-Opferverband DDR-Opfer-Hilfe forderte die Absetzung der Serie nach Berichten über Stasi-Kontakte. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, «Soko Leipzig»-Hauptdarsteller Schmidt-Schaller (67) sei 1967 als Schauspielschüler von der Stasi angeworben worden. «Ich dachte damals wirklich, ich bin auf der richtigen Seite», zitiert ihn das Blatt. «Wir haben den ZDF-Intendanten aufgefordert, unverzüglich die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen», teilte die DDR-Opfer-Hilfe in Berlin weiter mit. «Was für die Moderatoren und Redakteure öffentlich-rechtlicher Sender in Bezug auf die Stasi-Problematik galt und gilt, muss auch für die Schauspieler gelten, die über den Sender beschäftigt werden.»
Berlin (dpa) - Das ZDF will die Krimiserie «Soko Leipzig» trotz Stasi-Vorwürfen gegen Hauptdarsteller Andreas Schmidt-Schaller fortführen. Der SED-Opferverband DDR-Opfer-Hilfe forderte die Absetzung der Serie nach Berichten über Stasi-Kontakte. Die «Bild»-Zeitung hatte berichtet, «Soko Leipzig»-Hauptdarsteller Schmidt-Schaller (67) sei 1967 als Schauspielschüler von der Stasi angeworben worden. «Ich dachte damals wirklich, ich bin auf der richtigen Seite», zitiert ihn das Blatt. «Wir haben den ZDF-Intendanten aufgefordert, unverzüglich die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen», teilte die DDR-Opfer-Hilfe in Berlin weiter mit. «Was für die Moderatoren und Redakteure öffentlich-rechtlicher Sender in Bezug auf die Stasi-Problematik galt und gilt, muss auch für die Schauspieler gelten, die über den Sender beschäftigt werden.»
I.Schmidt - 21. Feb, 23:51