DDR-Opfer-Hilfe fordert Einstellung von "Soko Leipzig"
Berliner Morgenpost, 21.02.2013
Berlin - Das ZDF will den Krimi «Soko Leipzig» trotz Stasi-Vorwürfen gegen Darsteller Andreas Schmidt-Schaller fortführen. Der Verband DDR-Opfer-Hilfe forderte die Absetzung nach Berichten über Stasi-Kontakte. Die «Bild»-Zeitung berichtet, Hauptdarsteller Schmidt-Schaller sei 1967 von der Stasi angeworben worden. «Ich dachte damals wirklich, ich bin auf der richtigen Seite», zitiert ihn das Blatt. «Wir haben den ZDF-Intendanten aufgefordert, unverzüglich die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen», teilte die DDR-Opfer-Hilfe in Berlin weiter mit. «Was für die Moderatoren und Redakteure öffentlich-rechtlicher Sender in Bezug auf die Stasi-Problematik galt und gilt, muss auch für die Schauspieler gelten, die über den Sender beschäftigt werden.»
Berlin - Das ZDF will den Krimi «Soko Leipzig» trotz Stasi-Vorwürfen gegen Darsteller Andreas Schmidt-Schaller fortführen. Der Verband DDR-Opfer-Hilfe forderte die Absetzung nach Berichten über Stasi-Kontakte. Die «Bild»-Zeitung berichtet, Hauptdarsteller Schmidt-Schaller sei 1967 von der Stasi angeworben worden. «Ich dachte damals wirklich, ich bin auf der richtigen Seite», zitiert ihn das Blatt. «Wir haben den ZDF-Intendanten aufgefordert, unverzüglich die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen», teilte die DDR-Opfer-Hilfe in Berlin weiter mit. «Was für die Moderatoren und Redakteure öffentlich-rechtlicher Sender in Bezug auf die Stasi-Problematik galt und gilt, muss auch für die Schauspieler gelten, die über den Sender beschäftigt werden.»
I.Schmidt - 21. Feb, 23:57