Nach Stasi-Bekenntnis: DDR-Opferhilfe fordert Einstellung der Serie "Soko Leipzig" - ZDF lehnt ab
Deutschlandradio, 19.02.2013:
Die "Soko Leipzig" bleibt trotz Stasi-Vorwürfen im Programm. Das ZDF hat die Forderung von SED-Opfern zurückgewiesen, die Krimiserie einzustellen. Der Verein "DDR-Opferhilfe" hatte das Ende von "Soko Leipzig" verlangt. Die "Leipziger Volkszeitung" berichtet unter Berufung auf Akten, der Schauspieler habe ab 1967 einen Theater-Intendanten bei der Stasi angeschwärzt. Die "DDR-Opferhilfe" erklärte, ein früherer Spitzel dürfe nicht gebührenfinanziert in vorderster Reihe beschäftigt werden.
Die "Soko Leipzig" bleibt trotz Stasi-Vorwürfen im Programm. Das ZDF hat die Forderung von SED-Opfern zurückgewiesen, die Krimiserie einzustellen. Der Verein "DDR-Opferhilfe" hatte das Ende von "Soko Leipzig" verlangt. Die "Leipziger Volkszeitung" berichtet unter Berufung auf Akten, der Schauspieler habe ab 1967 einen Theater-Intendanten bei der Stasi angeschwärzt. Die "DDR-Opferhilfe" erklärte, ein früherer Spitzel dürfe nicht gebührenfinanziert in vorderster Reihe beschäftigt werden.
I.Schmidt - 21. Feb, 23:46